Olivenschale, 25 cm x 4 cm, Höhe 2,5 cm

In dieser Rubrik finden Sie die kleinere Olivenschale der Bunzlauer  Töpferei Ceramika Artystyczna, sie hat eine Länge von ca. 25,5 cm, ist 4 cm breit und ca. 2,5 cm hoch. Ein Hingucker auf jedem Tisch und Buffet, einfach schön wie die Oliven oder auch anderes kleines Anitipasti angerichtet werden kann. Das gesamte Polish Pottery der Töpferei 1 aus Bunzlau, Schlesien ist nicht nur für den Backofen, die Mikrowelle und die Spülmaschine geeignet, sie ist darüber hinaus auch aufwendig in Handarbeit dekoriert. Unzählige Bunzlauer Designs werden von Töpferei aus Bunzlau angefertigt, bei uns im Online-Shop finden Sie eine große Auswahl davon - Traditionen, Signaturen und Unikate, überzeugen Sie sich selbst.

Ebenso finden Sie bei uns eine unglaubliche Auswahl weiterer Bunzlauer Keramikgeschirr Produkte - Brottopf, Kartoffeltopf, Becher, PötteEspressotassen, Butterdosen, Schrankknöpfe, Geschirrsets und Komplett-Service. Bei Bunzlauer Fans ist derbunzlauergrosshandel.de ein Begriff.

Geschichte der Olive

1. Ursprung und Geschichte

Die Olive (Olea europaea) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und hat eine über 6.000 Jahre lange Geschichte. Sie spielte eine zentrale Rolle in der mediterranen Ernährung, Wirtschaft und Symbolik.

  • ca. 4.000 v. Chr. – Erste Kultivierung: Archäologische Funde aus dem östlichen Mittelmeerraum (heutiges Israel, Syrien, Griechenland) zeigen die frühe Nutzung von Wildoliven.

  • ca. 2.500 v. Chr. – Ägypten & Kreta: Olivenöl wurde für Ernährung, Körperpflege und Beleuchtung genutzt. Die Minoer auf Kreta betrieben bereits systematische Olivenkultivierung.

  • ca. 1.500 v. Chr. – Griechenland & Phönizier: Die Griechen sahen den Olivenbaum als göttliche Gabe und verbreiteten den Anbau in ihrer gesamten Kolonialwelt.

  • ca. 500 v. Chr. – Römisches Reich: Die Römer entwickelten fortschrittliche Olivenpressen und verbreiteten Olivenbäume in ganz Südeuropa.

  • Mittelalter – Islamische Welt: Die Araber brachten Olivenanbau nach Spanien und Nordafrika.

  • 16.–19. Jahrhundert – Globalisierung: Spanische und portugiesische Entdecker führten Olivenbäume nach Südamerika, Kalifornien und Australien ein.


2. Wissenschaftliche Aspekte der Olive

  • Botanik: Der Olivenbaum gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und kann mehrere hundert Jahre alt werden.

  • Gesundheitliche Vorteile: Olivenöl enthält einfach ungesättigte Fettsäuren, die das Herz-Kreislauf-System unterstützen. Es ist reich an Polyphenolen, die antioxidativ wirken.

  • Reifeprozess:

    • Grüne Oliven (unreif) – fest, bitter

    • Schwarze Oliven (reif) – weicher, milder Geschmack

    • Lagerung & Fermentation – Oliven müssen oft in Salzlake oder Öl eingelegt werden, um Bitterstoffe abzubauen.


3. Hauptsorten und ihre Unterschiede

Es gibt weltweit über 1.000 Olivensorten, hier einige bekannte:

Olivensorte Herkunft Besonderheit
Kalamata Griechenland Große, violett-schwarze Olive mit kräftigem Aroma
Arbequina Spanien Kleine, süßliche Olive mit mildem Öl
Picual Spanien Hoher Polyphenolgehalt, intensiv-fruchtig
Taggiasca Italien Kleine, nussige Olive aus Ligurien
Picholine Frankreich Grüne, knackige Olive mit würzigem Geschmack

4. Olivenöl-Typen & Qualitätsstufen

Qualitätsstufe Säuregehalt Herstellung
Extra Natives Olivenöl < 0,8 % Kaltgepresst, höchste Qualität
Natives Olivenöl < 2 % Kaltgepresst, aber weniger rein
Olivenöl (raffiniert) > 2 % Chemisch behandelt, weniger Aroma

5. Rezept: Hausgemachte Eingelegte Oliven

Zutaten:

  • 500 g frische Oliven (grün oder schwarz)

  • 100 g grobes Meersalz

  • 500 ml Wasser

  • 3 Knoblauchzehen

  • 2 Zweige Rosmarin oder Thymian

  • 200 ml Olivenöl

Zubereitung:

  1. Oliven vorbereiten: Mehrfach mit einem Messer einritzen und 10 Tage in Wasser einlegen (täglich wechseln).

  2. Fermentieren: Oliven mit Salzlake (Wasser + Salz) in ein Glas geben.

  3. Aromatisieren: Nach 2 Wochen Knoblauch, Kräuter und Olivenöl hinzufügen.

  4. Reifen lassen: Weitere 2 Wochen ruhen, dann genießen!


Fazit

Oliven sind nicht nur kulinarisch wertvoll, sondern auch kulturhistorisch bedeutend. Sie haben die mediterrane Welt über Jahrtausende geprägt und bleiben ein Symbol für Gesundheit und Genuss.

 

1. Rezept: Mediterranes Olivenbrot ????

Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl (Type 550)

  • 300 ml lauwarmes Wasser

  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)

  • 1 TL Salz

  • 2 EL Olivenöl

  • 100 g schwarze Oliven (entsteint, gehackt)

  • 1 TL getrockneter Rosmarin oder Thymian

Zubereitung:

  1. Teig ansetzen: Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben, Hefe-Wasser dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten.

  2. Oliven & Kräuter einarbeiten: Die gehackten Oliven und Kräuter unterkneten.

  3. Gehen lassen: Abgedeckt 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

  4. Formen & Backen: Den Teig zu einem Laib formen, auf ein Backblech legen und bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 35–40 Minuten backen.

  5. Genießen: Perfekt mit Butter, Olivenöl oder als Beilage zu Antipasti!


2. Rezept: Klassische Tapenade (Olivenpaste) ????

Zutaten:

  • 200 g schwarze Oliven (entsteint)

  • 2 EL Kapern

  • 3 Sardellenfilets (optional, für mehr Würze)

  • 1 Knoblauchzehe

  • 3 EL Olivenöl

  • 1 TL Zitronensaft

  • ½ TL Thymian oder Rosmarin

  • Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer groben Paste pürieren.

  2. Olivenöl nach und nach einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

  3. In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

  4. Servieren: Perfekt als Brotaufstrich, Dip oder zu Pasta!


Beide Rezepte bringen das mediterrane Lebensgefühl auf den Teller.